Anthropic erweitert Project Glasswing auf über 150 Organisationen und entdeckt über 10.000 Schwachstellen mit hohem Schweregrad
Anthropic hat das Projekt Glasswing von 50 auf über 150 Organisationen (über 15 Länder) ausgeweitet und deckt kritische Infrastrukturbereiche wie Energie/Wasser/Gesundheit/Kommunikation usw. ab, und Partner haben mehr als 10.000 risikoreiche/kritische Schwachstellen entdeckt.
Anthropic hat eine bedeutende Erweiterung seiner Cybersicherheitspartnerschaft Project Glasswing angekündigt – von etwa 50 anfänglichen Partnern auf mehr als 150 Organisationen in mehr als 15 Ländern, einschließlich neuer kritischer Infrastruktursektoren wie Energie, Wasser, Gesundheitswesen, Kommunikation und Hardware. Partner haben mit Claude Mythos Preview mehr als 10.000 hochgradige oder kritische Sicherheitslücken in der Codebasis entdeckt, und Anthropic bringt gleichzeitig sein Produkt Claude Security auf den Markt.
Skala erweitern
In enger Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern, der Sicherheitsbranche, Open-Source-Software-Betreuern und der US-Regierung muss jede neue Organisation die Sicherheitsanforderungen von Anthropic erfüllen, um Zugang zu erhalten. Neu hinzugekommene Branchen – Energie, Wasser, Gesundheitswesen, Kommunikation und Hardware – waren unter den ersten Partnern unterrepräsentiert. Viele der neuen Partner sind Anbieter, Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen, die Codebasen verwalten, auf die sich zahlreiche Organisationen auf der ganzen Welt, darunter auch Regierungen, verlassen.
Strategisches Urteil
Anthropic gab einen klaren Zeitplan bekannt: Die Ära billiger, schneller KI-Modelle mit starken Netzwerkfähigkeiten kommt. Es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten 6 bis 12 Monate viele andere KI-Unternehmen ebenfalls über Modelle auf Mythos-Niveau verfügen und möglicherweise ohne Sicherheitsvorkehrungen auf den Markt kommen werden. Die Mission von Project Glasswing ist daher in zwei Ebenen unterteilt: erstens, die Softwareindustrie bei der Anpassung zu unterstützen, indem bessere Modelle, Tools und öffentliche Infrastruktur sicher bereitgestellt werden; Zweitens soll der Schwerpunkt des Supports schrittweise von der „Erkennung von Schwachstellen“ auf die „Offenlegung, Behebung und Bereitstellung von Patches“ verlagert werden.
Werkzeuge und Produkte
Anthropics kürzlich veröffentlichtes Claude Security verwendet die neuesten öffentlichen Spitzenmodelle wie Claude Opus 4.8, um die Codebasis zu scannen und Patches zu empfehlen. Gleichzeitig stellt Anthropic vertrauenswürdigen Sicherheitsteams bei Bedarf interne Tools zur Verfügung, um Partner dabei zu unterstützen, Schwachstellen schneller zu entdecken. Beamte wiesen darauf hin, dass sich der Flaschenhals der Netzwerksicherheit von der „Erkennung von Schwachstellen“ hin zur „Überprüfung, Offenlegung und Behebung der großen Zahl von Schwachstellen, die durch das Mythos-Level-Modell entdeckt werden“ verlagert habe – viele Partner haben damit begonnen, das Modell zu nutzen, um Patches zu schreiben und Inspektionen vor der Veröffentlichung durchzuführen, um zu verhindern, dass Schwachstellen an der Quelle auftauchen.
Innerhalb weniger Wochen wurden mehr als 10.000 Sicherheitslücken mit hohem Schweregrad entdeckt. Diese Zahl allein zeigt, dass die Netzwerkangriffs- und Verteidigungsfähigkeiten des Mythos-Level-Modells die von menschlichen Sicherheitsteams bei weitem übertreffen. Die von Anthropic angegebene 6- bis 12-Monatsfenster-Prognose ist sogar noch auffälliger – wenn andere Unternehmen in diesem Zeitraum Modelle auf Mythos-Niveau ohne Leitplanken herausbringen, wird die KI-Netzwerksicherheit offiziell in die Phase des „Wettrüstens“ eintreten.
Das Projekt Glasswing deckt mehr als 15 Länder ab, arbeitet eng mit der US-Regierung zusammen und zielt auf kritische Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung ab. Es wurde von einem Unternehmenssicherheitsprojekt zu einem strategischen Projekt mit nationaler Sicherheitsbedeutung aufgewertet. Im Bereich der inländischen KI-Sicherheit befinden sich ähnliche Systeme zur Erkennung von KI-Schwachstellen noch in einem frühen Stadium. Ob sich die Zusammenarbeit zwischen inländischen Netzwerksicherheitsunternehmen und KI-Unternehmen auf das „Directed Openness + Security Requirements“-Framework von Project Glasswing beziehen kann, ist eine erkundungswürdige Richtung.
Es lohnt sich, weiterzumachen:
- 6-12-Monats-Fenstergenauigkeit: Tatsächlicher Zeitplan für andere Unternehmen zur Veröffentlichung von Modellen der Mythos-Klasse
- Kommerzialisierungsfortschritte von Claude Security: Können KI-Tools zum Scannen von Schwachstellen zu einer eigenständigen Produktlinie werden?
- Umfangreiche Reparatur von Schwachstellen in Open-Source-Software: Fortschritte und konkrete Pläne für die Zusammenarbeit mit Dritten
- Schwachstellenbehebungsrate: Wie viele der über 10.000 entdeckten Schwachstellen wurden tatsächlich behoben?
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